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Furnierherstellung


Der grobe Ablauf:

Rundholzeinkauf - Lagern und Entrinden - Bewertung und Ablängen - Kochen/Dämpfen - Messern/Schälen

Anschließend werden die Furniere getrocknet, geschnitten und sortiert.

 

Hier die verschiedenen Techniken des Messern

 

Man unterscheidet zwei Maschinentypen zur Furnieraufbearbeitung: Messermaschine und Schälmaschine, sowie verschiedene Aufarbeitungsarten.

Je nachdem, welche Maschine und welche Aufbereitungsart verwendet werden, erhält man unterschiedliche Ergebnisse.

 





 

Flach-Messern

 

Beim Flach-Messern zeigen die an der Stammaußenseite anfallenden Furnierblätter eine lebhafte Fladerzeichnung, denn die Vegetationszonen (Jahresringe) werden hier in sehr flachem Winkel angeschnitten. Je näher der Schnitt an den Stammkern heranrückt, desto mehr werden die Jahresringe im rechten Winkel angeschnitten, die Furniere zeigen eine zunehmend streifige Struktur.

 





 

Faux-Quartier-Messern

Bei dieser Messertechnik entstehen Furniere mit einer halbblumigen Maserung, denn die Jahresringe werden nur an einer Seite im flacheren Winkel angeschnitten. Zum Kern hin liefert diese Technik gestreifte Texturen. Der Nachteil besteht darin das Holzarten mit großen Holzstrahlen (u.a. Eiche) viel Spiegel vorweisen.

 





Echt-Quartier-Messern

 

Der geviertelte Block (zum Quartier zugerichtet), wird im rechten Winkel zu den Jahresringen gemessert. Dadurch wird ein streifig gezeichnetes Furnier erzielt (Riftfurniere).

 





 

Rundschälen

 

Der Block wird an der Mittelachse in die Schälmaschine eingespannt und spiralförmig von außen geschält. Dardurch ensteht eine wilde und unregelmäßige Fladerung. Je nach Holzart entehen Nester (Nussbaummaser) oder Augen (Vogelaugenahorn)

 





 

Exzentrisch und Stay-Log-Schälen

Bei diesen Produktionstechniken entstehen ähnliche Furnierbilder wie beim Messern.Beim Stay-Log-Schälen wird der Halbblock exzentrisch auf den Drehbalken gespannt; sehr flach durch die Jahresringe geschält. Dabei ensteht ein schlichtes Furnierbild außen und innen blumig.





 

Riftschälen

Der geviertelte Stamm wird auf den Drehbalken gespannt und geschält. Dardurch entsteht ein streifiges Furnierbild, teilweise mit halber Blume.





 

Aus dem Herzen schälen

 

Der geviertelte oder gedrittelte Stamm wird auf den Drehbalken gespannt und der Schälvorgang beginnt von innen (vom Herzen) heraus. Es entsteht eine besonders blumige Zeichnung, vor allem bei breiten Furnieren.

 





 

Quelle: Initative Furnier und Natur, www.furnier.de

 

Jahn Furniere / 68804 Altlußheim  | Tel: 06205/3565 / Fax: 06205/37530 / Mail:kontakt@jahn-furniere.de
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